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Jg. 12 Abitur
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M.Kohn 2009

Lexikon

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Kleines LEXIKON der SekII - TERMINOLGIE

Begriff

Erklärung

Bemerkung

     

Abdeckerkurs

Im alten Kurssystem Grundkurse, deren Ergebnis nicht in die Abiturqualifikation einging, an deren Unterricht S aber ohne 0 Punkte-Ergebnis teilzunehmen hatten

 

AbiTerminPlan

gibt die zentral vom KuMi festgelegten Prüfungstermine aller Fächer wieder.

 

Abitur Qualifikation

In zwei Blöcke eingeteilt. Block I und Block II. Näheres unter den Stichworten.

 

Abwahlen

entsprechend Umwahlen

 

Aufgabenfeld

A,B,C, Sport; jeweils ein/e Koordinator/in zuständig; er/sie nimmt an allen Fachkonferenzen als beratendes Mitglied und Ansprechpartner der Schulleitung teil.

 

Belegung

Unterricht, an dem teilzunehmen ist; mind. 1 Punkt; Ergebnis zählt nicht für die Abiturqualifikation.

Vergleich: Ein Brötchen, das man belegt, aber nicht isst = nicht einbringt

Besondere Lernleistung

wird nach einem besonderen Verrechnungsmodus in die Abiturprüfungen als prämierte praktische externe Leistung in einem Wettbewerb plus Facharbeit plus Kolloquium eingebracht; ersetzt ggf. die P4-Prüfung.

 

Betriebspraktikum

Wird mit 10 Ustdd vorbereitet und 14 Tage lang unter Betreuung der Po-Wi-Lehrkräfte durchgeführt.

S suchen sich Praktikumsplätze selbst in OL

Block

Verabredet gleichgeschaltete Unterrichtsstunden im Wochenplan.

Ehemals „Leiste“, auch „time-slot“

Block I

Ergebnisse aus 32 + 4*2 = 36 Kursen, Mindestsumme 200 Punkte, im Bereich der Schwerpunktfächer max. 2 Kurse zwischen 4 und 1 Punkt/e, darüber hinaus max. 4 Kurse zwischen 4 und 1 Punkt/e

1. Teil der Abiturqualifikation; entscheidet über die  Zulassung

Block II

Die Ergebnisse aller 5 Abiturprüfungen in vierfacher Wertung; in Summe mind. 100 Punkte, darunter in einem SP-Fach und einem weiteren Fach mind. je 20 Punkte.

2. Teil der Abiturqualifikation; erfolgt nach der  Zulassung

Block III

Gibt es nicht mehr.

 

Dezernentenabitur

in unregelmäßigen Abständen übernimmt der zuständige Dezernent den Vorsitz in der Prüfungskommission - unbeschadet der Zuständigkeit ihrer anderen Mitglieder.

 

Einbringung

Unterricht, an dem teilzunehmen ist; mind. 5 Punkte; Ergebnis zählt im Block I für die Abiturqualifikation.

Vergleich: Ein Brötchen, das man belegt und dann auch isst =  einbringt

Einführungsphase

Vergleichbar der alten Vorstufe im 11.Jahrgang. S wählen bestimmte Fächer ab und fokussieren ihren Blick auf die Schwerpunktsetzung in der Qualifikationsphase.

 

Entschuldigungsheft

Sammelheft aller Entschuldigungen in der SekII; bei Verlust auf eigene Kosten zu ersetzen

 

Epochenfach

Wenn ein Unterrichtsfach mit sehr geringer Wochenstundenzahl unterrichtet wird, dann wird ein solches Fach mit doppelter Stundenzahl nur ein Halbjahr lang unterrichtet. Geschieht das im ersten Halbjahr, dann zählt diese Note bereits im Januar fest für die Versetzung im Sommer.

 

Ergänzungsfach

Fach, das nicht im Abitur abgeprüft wird und dessen Ergebnisse nicht immer auf die Abitur-Qualifikation angerechnet werden; 2stündig erteilt, teils 4 Halbjahre, teils 2 Halbjahre lang; ähnlich dem Abdeckerkurs.

Im Grunde das alte „Nebenfach“

Ersatzkurs

Kurs, der zu belegen ist, um Sportunfähigkeit auszugleichen; ggf. auch für Angehörige bestimmter Religionen statt Re/WuN etc.

 

Ersatzleistung

Kann vom S oder der Lehrkraft statt einer Klausur verlangt werden; i.d.R. ein Referat o.ä.

 

Exkursion

Ähnlich der Studienfahrt; ergänzt den Unterricht um praktisch-empirische Aspekte; u.U. mehrtägig.

 

Facharbeit

Im Rahmen des Seminarfaches zu erstellende Arbeit. Zentral terminiert. Muss über die Semesternote in die Abiturqualifikation eingebracht werden.

 

Fachhochschulreife

    1. Kann nach durch die Noten zweier aufeinander folgender Schulhalbjahre der Q –Phase beantragt werden.

    2. Notenschnitt errechnet sich nach einem Schlüssel aus den Zulassungsnoten.

    3. Zusätzlich muss ein Praktikum/eine Lehre absolviert werden.

    4. wird neuerdings von der Schule überprüft und bescheinigt.

    5. Mit dem Erwerb der FHR endet der Unterricht auf dem Gymnasium.

Die FHSReife gilt u.U. nicht in allen Bundesländern; Abschluss für diejenigen, die die Abiturprüfungen nicht bestanden haben, aber sie nicht wiederholen wollen/können.

Fachprüfungsleitung

Vorsitzende Lehrkraft, die die Arbeit des Referenten und des Korreferenten unter formalen Gesichtspunkten kontrolliert, im Falle von deren Uneinigkeit bei der Notenfindung assistiert. Bei mündlicher Prüfung hat die FPL Fragerecht und bewertet die Leistung zu 1/3 mit.

 

FPA

Fachprüfungsausschuss; 3 Lehrkräfte, die den S die Prüfungen bewerten: Referent und Korreferent und Fachprüfungsleitung

 

Grundkurs

Obsoleter Begriff. Im alten Kurssystem diverse Fächer, die in 3stündigem Kurs-Unterricht als wichtigste Fächer mit geringer Valenz ohne Prüfungen für das Abitur zu belegen und deren mind. 1-Punkt-Ergebnisse in die Abiturqualifikation z.T. einzubringen waren; wo nicht,  Abdeckerkurse genannt.

 

Kernfach

Fach, das nicht zwingend im Abitur abgeprüft wird, dessen Wahl zum Prüfungsfach jedoch oftmals nolens volens erforderich ist; 4stündig zwingend über 4 Halbjahre erteilt: Deutsch, Fremdsprachen, Mathe, auch Naturwissenschaften ggf. weitere NW.

Im Grunde das alte „Hauptfach“

Klausur

Klassenarbeit in der SekII; urspr. Uni-Begriff; S darf nicht mehr als eine Klausur / Tag und nicht mehr als 3 / Woche schreiben; daher stadtweiter Klausurplan.

 

Klausuranzahl

Zwischen 2 und 4 pro Schuljahr.

 

Klausurdauer

In der Regel 2 Stunden; im Abitur zwischen 300 und 220 Minuten, + max. 20 Minuten Einlesezeit.

 

Klausurplan

Koordinierter Plan ab der EPhase, der die zu schreibenden Klausuren aller Schulen in der Kooperation verbindlich festlegt, damit keine Kollisionen entstehen (1 Kl / Tag, 3 Kl / Woche je S).

 

Kooperation

In Oldenburg bieten alle bald 9 weiterführenden allgemeinbildenden Schulen Kursplätze für S an, die diese an der eigenen Schule nicht belegen können. Im Gegenzug werden S der eigenen Schule an anderen Schulen untergebracht.

Die Kooperation unterliegt bestimmten Beschränkungen.

Korreferent

Beigeordnete Lehrkraft, die die Klausur als Korrektiv mit dem Referenten zusammen bewertet. Protokolliert mündliche Prüfung schriftlich. Benotet diese zu 1/3 mit.

 

Kursfrequenz

Teilnehmerzahl in Kursen.

 

Kursstufe

Im alten SekII-System der Unterricht in Leistungskursen, Prüfungskursen und Grundkursen .

 

Leistenplan

Eine Art regionaler Stundenplan, der stadtweit gilt, damit S im Rahmen der Kooperation Unterricht an anderen Schulen, aber auch an der eigenen Schule kollisionsfrei ihren U-Verpflchtungen nachkommen können.

An Unis oft „time-slots“ genannt.

Leistungskurs

Obsoleter Begriff. Im alten Kurssystem 2 Fächer, die in 5stündigem Kurs-Unterricht als wichtigste Fächer mit höchster Valenz in schriftlichen Prüfungen für das Abitur zu belegen waren.

 

Meldung

Sichten und Einreichen der Unterlagen (d.i. Notenlage für Block I) für die Zulassung zur Abiturprüfung; fristgebundener Rechtsakt.

 

Mündliche Abiturprüfung

findet in PF 5 statt. stellt Leistungsqualität fest; im Gegensatz zur mdl. Zusatzprüfung Pflicht

 

Mündliche Zusatzprüfung

ermöglicht den S, Notendefizite aus schriftlichen Leistungen in Block II nach einem Verrechnungsschlüssel zu verbessern/auszugleichen. Wird von S beantragt, Meldung dazu fristgebundener Rechtsakt!

 

Noten

In der E-Phase 1 – 6; in der Q-Phase 15 – 0 (entspricht der Möglichkeit von in der SekI untersagten Prädikatsnoten wie z.B. 3 – oder 2+).

 

Polyvalenz

Ein Kurs befriedigt mehrere, meist zwei Belegungs- oder Einbringung sverpflichtungen, selten im Angebot.

unterliegt Einschränkungen bei den Einbringungs-möglichkeite n

Praktischer Teil Abi

In den Fächern Musik, Kunst und Sport auf Antrag der betreffenden S in die theoretische Prüfungsnote einberechneter praktischer Teil.

Findet i.d.R. terminlich im Vorfeld der eigtl. Abiturprüfungen statt

Prüfungsfach

Fach, das im Abitur abgeprüft wird; 4stündig erteilt.

 

Prüfungsfach mit erhöhtem Anforderungsniveau

Fach, das im Abitur abgeprüft wird; 4stündig erteilt, jedoch mit mehr Stoff und anspruchsvolleren Aufgaben

 

Prüfungskommission

besteht aus i.d.R. aus Schulleiter, dessen Stellvertreterin und dem zuständigen Mitglied der SekII-Koordination; vgl. Dezernentenabitur.

 

Prüfungskurse

Kernfachkurse oder andere 4stündige Kurse, die als wichtige Fächer mit hoher Valenz in einer schriftlichen Prüfung (P3) und in einer mündlichen Prüfung (P4) für das Abitur zu belegen sind.

 

Prüfungsvorsitz

wird i.d.R. vom Schulleiter übernommen, der der Prüfungskommission vorsitzt; vgl Dezernentenabitur.

 

Qualifikationsphase

Umfasst die Jahrgänge 11 und 12. Unterricht findet in Schwerpunkten statt, die von der Schule eingerichtet werden.

 

Referent

Die Kurslehrkraft, bei der die S in der Q-Phase ausgebildet wurden. Korrigiert Klausur, prüft mündlich.

 

Regelung

 

2 aus 3

und

3 aus 5

Übereinkunft aller der Kooperation zugehörigen Schulen, S zu verpflichten aus den 5 PF mindestens 3 an der eigenen Schule, darunter wiederum aus den PF 1 – 3 mindestens 2 an der eigenen Schule zu belegen

 

Schriftliche Abiturprüfung

findet in PF 1,2,3 und 4 statt. FPA stellt Leistungsqualität fest; ggf. ergibt sich mdl. Zusatzprüfung.

 

Schulinspektion

Eine in gewissen Abständen erfolgende landesweite Überprüfung der Schulen durch Mitarbeiter einer eigens dafür eingerichtete Behörde. Qualitätssicherungsmaßnahme.

 

Schulprogramm

Im Land Niedersachsen ist jede Schule angewiesen, ihre eigenen Zielsetzungen zu formulieren und die damit zusammenhängenden pädagogischen und organisatorischen Maßnahmen verbindlich festzuschreiben. Eine Schulinspektion überprüft diese Wertsetzungen und ihre Einhaltungen.

 

Schwerpunkte in der Q-Phase

Pflicht: Sprachlicher Schwerpunkt

Pflicht: Naturwissenschaftlicher Schwerpunkt;

Optionen: Musisch-künstlerischer SP, Gesellschaftswissenschaftlicher SP (und ggf. Sportlicher SP).

 

Schwerpunktfach

Fach, das als schriftliches Prüfungsfach mit erhöhtem Anforderungsniveau den gewählten Schwerpunkt kennzeichnet und dessen Ergebnisse in Block I  doppelt gewertet werden. Ausnahme: GWSP!

 

Seminarfach

Ein eigens eingerichtetes 2stündiges Fach, das in der gesamten Q-Phase zu belegen ist und dessen Zielsetzung prioritär methodisch ist: S sollen lernen, WIE man eine Facharbeit (d.h. propädeutisch eine wissenschaftliche Arbeit an der Uni) aufbaut, verfasst, die Ergebnisse vorträgt etc. Den Inhalt sollen S weitestgehend nach eigenen Interessen bestimmen.

Titel und Ergebnis der Facharbeit sollen auf dem Abiturzeugnis erscheinen.

Studienbuch

Sammelordner aller Zeugnisse und deren Anhänge der SekII; Urkunde!; Verlust schafft entsprechend Probleme!

 

Studienfahrt

Findet derzeit im 12.Jg. statt und soll auf Unterrichtsergebnissen aufbauen bzw. diese weiterführen/vertiefen.

Manche Schulen lassen die Teilnahme demgegenüber ohne Unterrichtsbezug „frei floaten“.

Tutor/in

Hat die Funktion analog einer Klassenleitung in der SekI und E-Phase. Unternimmt mit den KursTeilnehmer/inn/en z.B. eine Studienfahrt in der Q-Phase.

 

Umwahlen

sind nur als Ausnahme und in gegenseitiger Übereinkunft mit der Schulleitung für S möglich; Klausurregelung beachten!

S ggf. Eltern bestätigen schriftlich, dass etwaige Nachteile von ihnen selbst zu verantworten sind.

Unternotenanteil eines Klausurergebnisses

kann bis zu 50% betragen. Unternoten sind in der E-Phase die Noten 5 und 6, in der Q-Phase die Punktzahlen 04 bis 00. Bei einem Anteil von mehr als 50% kann die Lehrkraft beim Schulleiter die Genehmigung der Klausur beantragen, wenn sie dafür sprechende Gründe angibt. Der SL informiert die Eltern über seine Maßnahme. Andernfalls wird die Klausur wiederholt (Wiederholungstermin im Klausurplan)

Eine bestimmte Durchschnittspunktzahl muss im Ergebnis nicht erreicht werden, um die Klausur werten zu können.

Versetzung

Nur noch von der E-Phase in die Q-Phase, Basis: 14 Noten; ggf. können Überhangsfächer Pflichtfächer ersetzen.

Ggf. erforderlicher Ausgleich von De/Fsp/Mathe nur innerhalb dieser Gruppe

Verweildauer

Mind. 3 Jahre (excl. Auslandsjahr), maximal 4 Jahre; bei Nichtbestehen des Abiturs nach 4 Jahren + 1 Wdh-Jahr

 

Vorstufe

Obsoleter Begriff. Im alten SekII-System der vorbereitende Unterricht für die Kursstufe.

 

Wandertag

i.d.R. eintägiger Ausflug mit eher sozialer, gruppenorientierter als fachlicher Zielsetzung; in der SekII zentral festgelegt.

 

Wochenstundenzahl

Zahl der Stunden, die S im Durchschnitt mindestens/ absolut höchstens pro Woche belegen müssen/dürfen.

 

Zentralabitur

bezeichnet die Regelung, dass die selben 2 Abituraufgaben für die meisten schriftlichen Abiturprüfungen am Vortag des landesweit selben Prüfungstermins via Internet den Schulen übermittelt werden; basieren auf dem Unterricht über die Zentralthemen

 

Zentralthemen

Themensammlung, die vor der Q-Phase den Lehrkräften als verbindlich zu behandeln mitgeteilt werden. Sequenz oftmals vorgegeben. Basis des Zentralabiturs.

 

Zulassung

Auf die Meldung erfolgender, fristgebundener Rechtsakt, mit dem die Schule die Eingangsvoraussetzungen der S für das Abitur überprüft und die Prüfungen gestattet.

 

Zusatzprüfung

erlaubt den S, ihre Ergebnisse in den schriftlichen Prüfungen auf eigenen Antrag zu verbessern.

 

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